14.07.2020 08:05
Quelle: schweizerbauer.ch - mgt/mge
Deutschland
Fichtensterben in der Eifel
Die Eifel gehört zum Mittelgebirge der deutschen Bundesländer Nordrhein-Westfahlen und Rheinland-Pfalz. In diesem Gebiet sind grosse, zusammenhängende Wälder anzutreffen. Die Fichten sterben hier immer schneller.

Wie die Aachener Zeitung schreibt, fallen immer mehr Fichten der Trockenheit und den Borkenkäfern zum Opfer. Während dem Sommer, wenn die gesunden Bäume im Laub stehen, sind die abgestorbenen Bäume besonders gut zu erkennen. Im Waldgebiet des Nationalpark Eifel sind bereits tausende Fichten abgestorben.

Die anhaltende Dürre in Deutschland begünstigt die massenhafte Vermehrung des Borkenkäfers. Fichten dominieren hier das Bild. Wenn der Wald dem natürlichen Lauf überlassen wird, wird sich die Fichte mehr und mehr zurückziehen und den Laubbäumen Platz machen. Das würde aber einen grossen finanziellen Verlust für die Bewirtschafter bedeuten.

Im Kerngebiet des Nationalpark Eifel werden keine Eingriffe gemacht, und der Wald wird seinem natürlichen Prozess überlassen. Angrenzend befindet sich jedoch der Wirtschaftswald, in welchem jedes Jahr die Fichten entfernt werden. Diese zwei Systeme nebeneinander, lassen sich von erhöhten Standpunkten in der Eifel gut beobachten. Die Walddynamik ist wie im Zeitraffer zu beobachten.

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