20.02.2020 16:50
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Heizen
Rekord bei Schweizer Holzpellets
Im vergangenen Jahr stieg der Absatz von Schweizer Pellets auf einen neuen Rekord. Dank der Produktionssteigerung in der Schweiz wuchs der Anteil Schweizer Pellets am Gesamtmarkt auf 77 Prozent.

Im Jahr 2019 haben sowohl die Nachfrage wie das Angebot nach Pellets stark zugenommen, teilt der Verein proPellets mit.

Einerseits haben die Heizungsverkäufe um 10 Prozent zugelegt. Um die Pelletheizungen zu betreiben, wurden insgesamt 332'000 Tonnen Pellets verbraucht, das sind 9% mehr als im Vorjahr. 77 Prozent dieser Pellets hatten Herkunft Schweiz.

Die Inlandproduktion stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent auf 257'000 Tonnen. Die übrigen Pellets stammten aus Deutschland (10%), aus Österreich und Frankreich (je 6%) und 1% aus anderen Ländern.

Trotz dem starken Wachstum der Heizungsverkäufe ist der Anteil der Pelletheizungen in Schweizer Haushalten und Betrieben mit rund 30'000 Anlagen noch sehr klein. Um bis 2050 CO2-neutral zu sein, müssen pro Jahr 30'000 Öl- und Gasheizungen ersetzt werden. Hier ist noch reichlich Potenzial vorhanden.  «Insbesondere in alten Gebäuden mit hohem Wärmebedarf sind Pelletheizungen eine praktische Alternative zu fossilen Heizungen», schreibt proPellets.

Die Schweiz wie auch ihre Nachbarländer, aus denen der Import stammt, betreiben eine gesetzlich kontrollierte, nachhaltige Forstwirtschaft. Die Pellets werden aus den Holzresten der holzverarbeitenden Betriebe hergestellt. Das Heizen mit Pellets hat gemäss ProPellets dank dem erneuerbaren Brennstoff und der sauberen Verbrennung eine sehr gute Ökobilanz.  

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