18.10.2015 16:47
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/sda
Wahlen
Ein Landwirt gewählt, ein anderer abgewählt
Im Kanton Graubünden wurde Landwirt Duri Campell (BDP) in den Nationalrat gewählt. Abgewählt wurde der Solothurner Nationalrat und Meisterlandwirt Urs Schläfli (CVP).

Die Solothurner CVP hat bei den Nationalratswahlen einen ihrer beiden Sitze verloren. SVP, SP und FDP konnten ihre Sitzzahl halten. Neben Urs Schläfli (CVP), Landwirt aus Deitingen, wurde mit Roland Borer (SVP) ein weiterer Bisheriger nicht wiedergewählt. Im Kanton Solothurn wurden nur noch 6 statt wie bisher 7 Sitze vergeben.

Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der SVP, die mit Magdalena Martullo-Blocher einen zweiten Sitz holen wollte und der kleinen bürgerlichen Listenverbindung von BDP, CVP und FDP. Es ging um den Sitz des Grünliberalen Josias Gasser, dessen Wiederwahl seit langem als gefährdet galt. Und Gasser schaffte es nicht mehr.

Schliesslich hatte die SVP die Nase hauchdünn vorne und und die Mitteparteien verfehlten ihr Ziel, den vor vier Jahren verlorengegangen Sitz der FDP zurückzuholen. Somit hält die SVP neu zwei der fünf Bündner Sitze. BDP, CVP und SP konnten ihren Sitz halten. Den Sitz der BDP holt Landwirt Duri Campell aus Cinuos-chel. Campell amtet als Präsident der Graubünden Vieh AG und ist im Vorstand des Bündner Bauernverbandes engagiert. Der Engadiner will sich für eine produzierende Landwirtschaft einsetzen. Campell folgt auf Hansjörg Hassler.


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