13.02.2020 06:02
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Parlament
Neue Motion zum Insektensterben
Die Umweltkommission des Nationalrates (UREK-N) hat ihre Kommissions-Motion zum Insektensterben leicht angepasst und als neue Motion eingereicht. Der Schweizer Bauernverband (SBV) begrüsst das Vorgehen.

Nach negativen Rückmeldungen zu ihrer ersten Motion habe sich die Kommission mit 16 zu 8 Stimmen bei einer Enthaltung dafür entschieden, diesen Vorstoss zurückzuziehen und dafür eine neue Kommissionsmotion einzureichen, heisst es in einer Mitteilung der UREK-N.

Diese ist nahe bei der vorherigen Motion, verlangt aber unter anderem zusätzlich vom Bundesrat, Massnahmen gegen Lichtverschmutzung umzusetzen und eine Auslageordnung zu Schadinsekten ohne natürliche Feinde und zu machen. Weiter sollen die Massnahmen entsprechend ihrer Wirksamkeit und Praktikabilität gewichtet und priorisiert werden. Die UREK-N unterstreicht mit den Anpassungen, dass sie das Insektensterben möglichst breit und effizient stoppen will. Dadurch erhofft sich die Kommissionsmehrheit eine breitere Unterstützung im Nationalrat.

Der Bauernverband zeigt sich über den Entscheid erfreut. Mit ihren Anpassungen unterstreiche die UREK-N, dass sie das Insektensterben möglichst breit und effizient stoppen wolle, schreibt der SBV in einer Mitteilung zur Motion.

Der Verband hatte zusammen mit Naturfreunde Schweiz, Apisuisse und Dark Sky Switzerland eine Petition mit über 165'000 Unterschriften eingereicht, die Auslöser der Kommissionsmotion war.

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