17.02.2020 16:30
Quelle: schweizerbauer.ch - hal
Agrarpolitik
«Administrativer Aktivismus»
Der Bundesrat hat vergangene Woche die Botschaft zur Agrarpolitik 2022+ (AP22+) vorgestellt. Vision Landwirtschaft ärgert sich über den bürokratischen Aktivismus.

Die bisherigen mutlosen Vorschläge seien deutlich nachgebessert worden, hält Vision Landwirtschaft in ihrer Mitteilung zur Botschaft AP22+ fest. Doch erneut fehle die Aussicht auf eine Agrarpolitik, die wenigstens die Einhaltung des Umweltrechtes sicherstelle.

Was der Vision Landwirtschaft gegen den Strich geht, sind die neuen Tierwohlprogramme, welche die Tierhaltung gar wieder vermehrt fördern würden. Die Landwirtschaft werde auch nach Umsetzung der administrativ aufwendigen Programme weiterhin chronisch Umweltrecht verletzen und dabei jährlich milliardenteure Schäden verursachen.

Die Denkwerkstatt unabhängiger Agrarfachleute betont: «Der bürokratische Aktivismus hält nicht nur die Landwirtschaftsbetriebe, sondern auch Bund und Kantone mit einem sinnlosen Administrationsaufwand auf Trab.» 

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