22.01.2020 18:40
Quelle: schweizerbauer.ch - hal
Viehzucht
26 Kühe durften nicht in Ring
In der vergangenen Woche fand in Genf der internationale Rinderwettbewerb Swiss Expo statt. Das strengere Ausstellungsreglement der Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter ASR sei an der Swiss Expo konsequent angewendet worden, sagt Markus Hitz, Mitglied der Kontrollkommission.

Vor dem Betreten des Rings wurden alle Kühe mit Ultraschall auf Ödeme kontrolliert. Diejenigen Kühe, die an den Championwahlen teilnehmen durften, mussten sich erneut einer Kontrolle unterziehen, ausser sie waren in der letzten Kategorie.

Insgesamt wurde bei 26 Kühen ein Ödem festgestellt. Diese Tiere seien dem Reglement entsprechend vom Wettbewerb ausgeschlossen worden, sagt Hitz. Das sind gut 5% der 486 kontrollierten Kühe. Folgende Anzahl Kühe je Rasse trat in den Ring (in Klammer ist die Anzahl ausgeschlossener Kühe festgehalten): Simmental 27 (0); Swiss Fleckvieh 36 (0); Montbéliarde 52 (2); Original Braunvieh 22 (2); Jersey 29 (1 Kuh ausgeschlossen vor Championat); Brown Swiss 21 (0); Red Holstein 87 (3); Holstein 184 (18).

Rund 90% der positiv getesteten Kühe hätten sogar die 2019 geltende Limite überschritten, ergänzt Kommissionspräsident Jacques Perrin. Hitz betont: «Mit diesen Massnahmen hatten wir nur noch Kühe mit gesunden Eutern im Ring.» Man habe festgestellt, dass die Aussteller vor allem bei Jungkühen die Euterfülle noch zu wenig einschätzen können. 

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