27.09.2019 14:05
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Tessin
Jäger schiessen mehr Wildschweine
Die Tessiner Jägerinnen und Jäger haben im Rahmen der Hochjagd 2019 bisher insgesamt 2846 Tiere geschossen. Das sind 11 weniger als im Vorjahr. Auffallend ist der hohe Anteil der Wildhüter an der Abschussquote bei den Wildschweinen. Auch im Kanton Jura wird der Druck auf die Wildschweine aufrecht erhalten.

Die Tessiner Jäger schossen bis am 22. September 621 Wildschweine, 50 mehr als 2018. Dazu kommen 330 Tiere, die von Wildhütern erlegt wurden, was unter dem Strich 951 gejagte Wildschweine ergibt, wie das Tessiner Umweltdepartement am Freitag mitteilte. Im Herbst und Winter sind weitere Wildschweinjagden geplant.

Am häufigsten erlegten die Jäger im Tessin Hirsche, 1309 an der Zahl, 39 mehr als 2018. Dazu kommen 594 Gämsen (-68) und 322 Rehe (+12). Die zuständige Behörde registrierte wegen Fehlern auf der Jagd 131 Selbstanzeigen, rund 20 weniger als im Vorjahr. 12 Jäger mussten ihr Patent wegen schweren Verstössen gegen die Jagdverordnung abgeben. Ein Jäger wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, weil er ohne Jagdpatent Tiere geschossen hat.

Auch der Kanton Jura hält den Druck auf die Wildschwein-Population laut einer Mitteilung vom Freitag aufrecht, weil sie grosse Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen anrichten. Die Wildschweinjagd unter den gelockerten Bedingungen läuft seit Juni. Seither wurden 140 Tiere erlegt.

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