7.04.2020 12:51
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Agriviva
Agriviva-Einsätze trotz Corona
Da immer nur ein Jugendlicher zur selben Zeit bei einer Gastfamilie untergebracht ist, bleiben Einsätze für Jugendliche in der Landwirtschaft auch in Zeiten von Corona möglich.

Jährlich entscheiden sich über 1‘000 Jugendliche für den Einsatz auf einem der rund 900 Agriviva-Bauernhöfe in der ganzen Schweiz. Sie packen selbst mit an - im Haushalt, im Garten, im Stall, auf dem Feld – und lernen eine für sie meist neue Welt kennen. Bauernfamilien freuen sich auf den Austausch mit interessierten und anpackenden jungen Menschen und schätzen deren Unterstützung sehr. 

Der Verein Agriviva vermittelt seit fast 75 Jahren Einsätze von Jugendlichen auf Schweizer Bauernhöfen. Da pro Gastfamilie jeweils nur ein Jugendlicher im Einsatz ist, bleibt das Angebot auch während der Coronakrise bestehen, teilt der Verein mit.

Der Verein legt grossen Wert darauf, dass die Jugendlichen nicht als Ersatz für eine «vollwertige» Arbeitskraft angesehen, sondern nach Massgabe ihrer Möglichkeiten angeleitet und eingesetzt werden. Auf dem Bauernhof mitanzupacken bedeute körperlichen Einsatz, heisst es in der Mitteilung. Das sei sowohl anstrengend wie auch befriedigend. Trotzdem soll die Arbeit Spass machen und nicht überfordernd oder eintönig sein.

Agriviva (früher Landdienst) stellt auf der Website agriviva.ch eine Vermittlungs-Plattform für Jugendliche und Bauernfamilien zur Verfügung. Einsätze sind das ganze Jahr möglich und dauern zwischen einer und acht Wochen. Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene von 14 bis 24 Jahren. Agriviva ist für seine ausserschulische Arbeit mit Jugendlichen gemäss Kinder- und Jugendförderungsgesetzes (KJFG) vom Bund anerkannt, schreibt Agriviva.

-> Hier gehts zur Website von Agriviva

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