11.08.2019 07:13
Quelle: schweizerbauer.ch - jgr
Esaf
Der Gabentempel ist offen für alle
Der Gabentempel des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes ist ab sofort zu bestaunen. Rund 400 Preise warten auf die Schwinger und Steinstösser. Die Gaben haben einen Wert von einer Million Franken.

Am Freitag, zwei Wochen vor der Eröffnung des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2019 (Esaf), ist im Stierenmark Zug der reichhaltige Gabentempel mit einem Fest eröffnet worden.

Die Gaben mit einem Gesamtwert von einer Million Franken könnten unterschiedlicher nicht sein, heisst es in einer Medienmitteilung. Nebst den Lebendpreisen, wie dem Siegermuni «Kolin», drei Pferden, einem Fohlen und fünf Rindern, reicht die Spanne von Treicheln und Schellen bis hin zu Werkzeugen und Einrichtungsgegenständen.

Neben den Schwingern werden auch die Steinstösser eine Gabe im Gabentempel auswählen können. Der Einzige, der keine Wahl haben wird, ist der neue Schwingerkönig selbst. Für ihn ist Siegermuni «Kolin» reserviert. Allerdings wird der neue Schwingerkönig zwischen dem Muni und dem Gegenwert wählen können.

Gabenbeiz ist offen

Unmittelbar neben dem Gabentempel steht die Gabenbeiz. Sie ist die einzige Verpflegungsstätte auf dem Festgelände, die ebenfalls bereits geöffnet ist und somit im Vorfeld des Fests für Anwohnende, Besucherinnen und Besucher, aber auch für Firmenanlässe zur Verfügung steht.

Skulptur enthüllt

Über 700 Gäste nahmen an der Eröffnungsfeier teil. Vor Ort war auch die ehemalige Schweizer Tennisspielerin Martina Hingis. Sie wohnte mit ihrer Familie der Enthüllung der vier Meter hohen Holzskulptur des Künstlers Stephan Schmidlin bei.

Seine Skulptur zeigt zwei Böse vor dem Schweizer Kreuz an der Arbeit. Damit symbolisiert er nicht nur die bodenständigen und traditionellen Werte sondern auch die Verbundenheit des Schwingsportes mit unserem Land. Die Skulptur ist rund 4 Meter hoch und wiegt rund 10 Tonnen.

 

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