23.09.2018 16:00
Quelle: schweizerbauer.ch - jgr
Käse
Der Steinbock in der Höhle
Jede Region der Schweiz hat ihre Eigenheiten und ihre kulinarischen Spezialitäten. In der Südostschweiz ist man besonders stolz auf die würzigen Bergkäse. Mit dem Engadiner Bergkäse ist jetzt ein echter Steinbock in die Kaltbach-Höhle eingezogen.

Das Kaltbach-Sortiment umfasst eine kleine, aber feine Sammlung ausgewählter Käsespezialitäten. Jeder dieser Käse zeichne sich durch einen eigenständigen Charakter aus, heisst es in einer Medienmitteilung.

Der Geschmack der Käse aus den Südostschweizer Berg- und Alpgebieten ist geprägt durch die vergleichsweise karge, aber vielfältige Flora in den Höhenlagen, die den Milchkühen als Futtergrundlage dienen. Das einzigartige Klima in der Kaltbach-Höhle holt auch aus diesem Käse das Beste heraus.

Der lange Weg nach Kaltbach

Der Ursprung des Kaltbach Engadiner Bergkäse liegt in den saftigen Kräutern der Engadiner Weiden. 30 Bauern aus dem ganzen Engadin liefern ihre Milch an die Lataria Engiadinaisa (LESA) in Bever – eine der höchstgelegenen Molkereien Europas (1706 M.ü.M.).

Dort wird die Milch nach bewährter Bergkäse-Rezeptur verkäst und anschliessend 70 Tage gelagert. «So bleibt ein wichtiger Teil der Wertschöpfung im Engadin», sagt Beat Klöti, Betriebsleiter der LESA.

Danach treten die "Steinböcke" die Reise ins Tal an. Zwischenhalt machen sie im Bergkäse-Lager in Landquart, wo sie weitere 60 Tage gereift werden. Werner Sutter, Standortleiter in Landquart erklärt: "Wir reifen die Käse anders als in Bever. Es ist weniger feucht und der Käse wird nur mit Salzwasser behandelt. In Bever wird die Rinde zusätzlich mit Kulturen gepflegt. Mit diesen verschiedenen Reifungsbehandlungen erreicht man den optimalen Geschmack des Käse."

Den letzten Schliff erhält der Engadiner Bergkäse dann während 60 Tagen in der natürlichen Sandsteinhöhle in Kaltbach.

 

 

 


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