28.03.2020 17:15
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Gesundheit
Genügend Masken vorhanden
Der Bund verfüge wieder über genügend Hygienemasken an Lager, sagte Daniel Koch, Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Freitagabend. Diese seien vorrangig reserviert für den professionellen Bereich.

Das Tragen von Hygienemasken mache Sinn, wenn man krank sei, damit man nicht andere Personen anhuste oder wenn man im professionellen Bereich arbeite , sagte Koch im Interview mit der Sendung «10vor10» weiter. Ansonsten seien Handhygiene und Distanzhalten der bessere Schutz gegen das Coronavirus. Wenn man eine Maske trage, habe man das Gefühl, man sei besser geschützt, dann würden andere Vorsichtsmassnahmen wie Händewaschen und soziale Distanz weniger berücksichtigt, sagte Koch.

Die Masken sollen deshalb im Gesundheitswesen getragen werden, vor allem im Umgang mit Risikopatienten. Momentan verfüge der Bund über etwa 17 Millionen Masken an Lager. Zwei Millionen Masken würden täglich benötigt, so Koch. Laufend würden weitere Masken gekauft.

Keine Einschränkungen mehr

Inzwischen hat sich die Lage um den Export von medizinischem Schutzmaterial entspannt: So bestehen in Deutschland keine Einschränkungen mehr beim Export von diesem Material in die Schweiz, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte. Die Waren seien unterwegs oder bereits im Land. Alle dem Seco bekannten Probleme seien gelöst.

Am vergangenen Freitag hatte Wirtschaftsminister Parmelin einen «Durchbruch» bei der Lieferung von Schutzmaterial aus der EU für die Schweiz verkündet.

Die Schweiz könne umgehend mit der Produktion von Schutzmasken starten, sagte Koch zudem am Montag Die Maschinen dafür seien vorhanden. So sollen täglich rund 40'000 Masken im eigenen Land produziert werden.


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