6.10.2019 08:34
Quelle: schweizerbauer.ch - khe
Fussball
John Deere oder Fendt?
Warum Bauernsohn und YB-Goalie David von Ballmoos lieber Emmentaler als Greyerzer mag. Schauen Sie das Video.

Landwirschaft und Spitzen-Fussball "beissen" sich nicht. Da ist sich Bauernsohn und YB-Goalie David von Ballmoos sicher. Fussballer seien ganz normale Menschen, gibt er im Interview mit schweizerbauer.ch zu bedenken. 

Auch wenn in der Garderobe in erster Linie über Fussball diskutiert wird, würden sich durchaus Gespräche über die Landwirtschaft ergeben. Einige YB-Spieler stammen aus Afrika, seien teilweise gar in Bauerdörfern aufgewachsen. 

Profi zeigt sich bescheiden

Ein bodenständiger Typ dieser von Ballmoos. Obwohl er als Spitzenfussballer im Fokus der Öffentlichkeit steht und gegen Weltstars wie Ronaldo oder Paul Pogba spielt, scheint er nicht abgehoben zu sein. Die Regeln und Werte, die er von seinen Eltern vermittelt bekommen hat, seien ihm wichtig. Daran halte er sich, sagt er. "Geld alleine heisst nicht, dass du etwas Besseres bist oder du dich über etwas hinwegsetzen kannst. Nur weil ich nun im Rampenlicht stehe und vor Zuschauern spiele, soll ich nicht anders behandelt werden als Personen, die beispielsweise auf dem Bau arbeiten."

Freude an Maschinen

Zwar repariert der gelernte Landmaschinenmechaniker keine Maschinen mehr, doch die Freude an den Motoren und der Technik ist ihm geblieben.  Mit zwei Kollgegen besitzt er einen Pulling-Traktor der kürzlich in Knuttwil im Einsatz war und kommendes Jahr gar für Meisterschaften eingesetzt werden soll. Selbst fahren tut er nicht. Kümmert sich aber um die Kommunikation.

Ein Projekt unter Freunden.  Das soll es  bleiben: "Für mich ist wichtig, dass die Leute wissen, dass wir den im Team entwickelt haben. Meine zwei Kollegen haben sehr viel Arbeit investiert. Es ist nicht das Fahrzeug von David von Ballmoos." 

Fragen und Antworten

Fussball und Technik. Zwei Leidenschaften. Was der Fussballer sonst noch mag, hören Sie im Kurzinterview mit schweizerbauer.ch. Wir fragen: Schwingen oder Hornussen? Lederschuhe oder Sneakers? Und vielleicht doch Emmentaler anstatt Gruyère? Klar ist: Das Steak zieht er dem Rüebli vor. 

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