22.12.2018 16:42
Quelle: schweizerbauer.ch - tku
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Landfrauenküche: Katrin ist ein Tausendsassa
Die Landfrauen stehen wieder am Herd. Katrin Kissling aus Rickenbach SO zeigt in der Sendung, dass sie nicht nur gut kochen kann, sondern auch im Alltag ein Tausendsassa ist.

Noch nie habe ich bei einer Folge der Landfrauenküche so viel gelacht, wie bei der von dieser Woche. Bei Katrin Kissling aus Rickenbach SO, ihrem Mann Stefan und ihren fünf Kindern geht es einfach fröhlich zu und her. 


Da wird aus dem Abwasch am Abend kurzerhand eine Hüttenparty gemacht und während dem Kochen für die Landfrauen, kommt Katrin sogar dazu mit ihren Liebsten einen Jass zu klopfen. Dass Katrin ein Tausendsassa ist, merken die Zuschauer aber bereits vor dem Kochen beim Rückblick auf ihre Woche.

Dachssalbe und Pauke

Katrin ist nämlich einerseits Mitglied im Gemeinderat von Rickenbach und in dabei Vorsteherin vom Bauressort. Daneben macht sie aber auch noch bei der ältesten, berittenen Artilleriemusik der Schweiz mit. Dabei gibt sie ganz vorne, hoch zu Ross, den Takt an.

Sie spielt Pauke. Und weil sie dafür beide Hände braucht, lenkt sie das Pferd mit den Füssen. Aber das ist noch nicht alles. Sie stellt auch noch selber Salbe aus Dachsfett her, mit der überrascht sie dann auch die Landfrauen, und ist wie schon erwähnt Mutter von fünf Kindern.

So geniesse ich jede Sekunde von der Sendung und muss dabei immer wieder an Christine Bühler, die abtretende Präsidentin des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes (SBLV) denken.

Wie oft habe ich sie sagen hören, dass die Bäuerinnen den Mut haben sollten, in die Öffentlichkeit zu gehen und Ämter zu übernehmen. Ich glaube, dass sie mit Frauen wie Katrin sehr zufrieden ist.

Käseflan und Zebu-Filet

Katrin ist aber nicht nur in ihrem Alltag ein Tausendsassa, sondern auch als Köchin für die Landfrauen. Zur Vorspeise serviert sie ihren Gästen ein Käseflan mit Randensalat, zum Hauptgang gibt es ein Filet vom Zeburind mit Wirsing und Knöpfli (diese hat Katrin mit gerösteten Haselnüssen verfeinert) und zum Dessert serviert sie den Landfrauen einen Solothurner Liebesbrief mit Zwetschgen-Parfait.

Ich schlüpfe fast in den Fernseher hinein, weil ich das Essen auch so gerne probieren würde, und auch die Landfrauen zeigen sich angetan vom feinen Menü und loben Katrins Kochkünste.

Während Katrin in der Küche mit ihrem Mann und ihren Töchtern wie bereits erwähnt beim Jassen ist, sind auch die Landfrauen in der Stube unsagbar ausgelassen und spielen eine Liebeszene aus dem Film Titanic nach. Ich glaube, Katrins Fröhlichkeit hat sich auch auf sie übertragen.

Liebesbriefe für die Landfrauen

Und obwohl bereits Vorspeise und Hauptgang gut bei den Landfrauen angekommen sind, ist es dann wohl das Dessert mit den Liebesbriefen, das bei den Landfrauen am allermeisten Eindruck macht. Erstens sieht es wunderschön aus.

Zweitens hat sich Katrin viel Mühe gemacht und jeder Landfrau einen kleinen, handgeschriebenen Liebesbrief auf den Teller gelegt. Von dieser hübschen, liebenswerten Idee bin auch ich vollkommen begeistert. Und sollte ich in Zukunft einmal in einer stressigen Situation sein, nehme ich mir vor, wie Katrin zu sein und immer fröhlich und aufgestellt zu bleiben.

P.S. Sollte jemand von den Leserinnen und Lesern schlechte Laune haben oder sich gerade nicht so motiviert fühlen, dann empfehle ich Ihnen die Sendung mit Katrin zu schauen. Danach fühlt man sich erfrischt und voller Tatendrang!

Was Yvonne Heinzer aus Muotathal SZ ihren Gästen kochen wird, erfahren die Zuschauer am 28. Dezember 2018 um 20.05 Uhr, wenn es wieder heisst «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche».

 

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