7.12.2019 06:03
Quelle: schweizerbauer.ch - Therese Krähenbühl
Blog
«Landfrauenküche»: Wein, Wein und nochmals Wein
Aurélia Joly aus Grandvaux VD rückt bei ihrem Essen für die «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche»-Sendung den Wein in den Fokus und integriert ihn in jeden Gang.

Und schon wieder ist eine Woche um und schon wieder sitze ich ganz gespannt vor dem Fernseher. Dabei habe ich auch zum ersten Mal endlich das Gefühl, etwas mitreden zu können. Denn ich habe selber schon während einer Weinwanderung bei der Familie Joly in Grandvaux gegessen. Um das gleich vorneweg zu klären: Ja, das Essen bei Joly’s war sehr gut.

Bester Hauptgang?

Wie nicht anders erwartet habe, steht bei Familie Joly, wie sich das ja für Winzer auch gehört, der Wein beim Landfrauenessen im Zentrum. Er ist in jedem Gang des Menüs für die Landfrauen nicht nur als Getränk, sondern auch als Zutat beim Kochen präsent. So startet das Essen mit einer Weissweinsuppe, die Aurélia Joly auch in einem Weinglas anrichtet. Das finde ich eine sehr schöne Idee. Darauf folgt ein Poulet Ballotine an einer Sauce Robert mit einem Risotto. Die Sauce-Robert wurde wiederum auf Weinbasis gekocht und schmeckt den Frauen ausgezeichnet. Brigitte Inderbitzin meint sogar, dass das der beste Hauptgang sei, den sie während des Wettbewerbs gegessen habe. 

Abgerundet wird das Essen von zwei Weintörtchen und einem Grappa aus der hauseigenen Produktion der Familie Joly.

Authentischer Auftritt

Ich bin gespannt, wie es sich auf die Bewertung von Aurélia Joly ihrem Essen auswirken wirkt, dass sie den Wein so sehr ins Zentrum gerückt hat. Ich persönlich finde das super, weil es authentisch ist und perfekt zu ihrem Betrieb passt.

Sowieso scheint sich ihr ganzes Leben um den Wein zu drehen. Er ist immer präsent und für die ganze Familie ein grosses Thema. So ist es auch Aurélias Tochter Alexia, die ihre Mutter beim Kochen für die Landfrauen unterstützt. Derweilen serviert ihr Mann Jacques auf sehr charmante Art und Weise das Essen und präsentiert den anderen Kandidatinnen ihren Wein. Und sogar Sohn Jérome kommt in die Küche und will wissen, wie es seiner Mutter geht. Die ist sichtlich erleichtert, als sie das Kochen hinter sich hat und sie den Abend mit den anderen Frauen beim Grappa ausklingen lassen kann.

Nächste Woche steht dann Manuela Achermann aus dem Nidwaldnerischen Niederrickenbach am Herd.

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