15.11.2019 17:03
Quelle: schweizerbauer.ch - ber
Lebensmittel
Ovo-Brotaufstrich mit CH-Rapsöl
Um Wert auf Nachhaltigkeit und Schweizer Qualität zu legen, stellt Ovomaltine die Crunchy Cream neu ohne Palmöl und mit Schweizer Rapsöl her.

Palmöl ist in aller Munde – wortwörtlich. Über 50% aller Produkte, die in einem durchschnittlichen Supermarkt verkauft werden, enthalten Palmöl. Es steckt aber nicht nur in Lebensmitteln, auch in Kosmetik-Artikeln, in Putzmitteln und im Autotank kommt Palmöl vor.

Grossunternehmen generieren damit riesige Gewinne, auf der anderen Seite raubt es Kleinbauern Land und Lebensgrundlagen. Die Folge des Palmölkonsums sind Vertreibungen, Regenwaldrodungen und Artensterben, wie auf www.regenwald.org zu lesen ist.

Schweizer Rapsöl statt Palmöl

Dagegen wehrt sich Ovomaltine nun. Ovo legt im Einsatz von Rohstoffen Wert auf Nachhaltigkeit und Schweizer Qualität. Deshalb wurde das Palmöl bei der Ovomaltine Crunchy Cream, dem beliebten Braotaufstrich, durch Schweizer Rapsöl ersetzt. Dank der lokalen Herkunft des Rapsöls werden Transportwege kürzer.

«Der crunchy Brotaufstrich ohne Palmöl von Ovomaltine unterstreicht das Ziel, generell Palmöl in unseren Produkten zu eliminieren – und durch nachhaltige, möglichst einheimische Rohstoffe zu ersetzen» schreibt Ovomaltine in einer Mitteilung. Ovo kann mit dem Wechsel von Palmöl auf Schweizer Rapsöl bei der Crunchy Cream den Palmöl-Verbrauch um 80% senken. Die Firma setzt sich zum Ziel, alle Produkte frei von Palmöl zu produzieren.

Restliches Palmöl ist "fair"

Beim derzeit noch verwendeten Palmöl wird ausschliesslich RSPO zertifiziertes Palmöl (roundtable of sustainable Palm Oil) eingesetzt. Dieses stamme ausschliesslich aus einem nachhaltigen Anbau, wie Ovo weiterschreibt. RSPO Plantagen würden sich u.a. für Rodungsverbot von ökologisch wertvollen Lebensräumen für Tiere & Pflanzen verpflichten. Ausserdem sorge RSPO für eine Förderung von Kleinbauern und deren faire Entlöhnung.

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