13.11.2018 11:11
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Neuenburg
Produzentenpreise leicht gestiegen
Die Schweizer Produzentenpreise sind im Oktober 2018 leicht angestiegen. Der sogenannte Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise (PPI) legte gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent auf den Indexstand von 103,4 Prozent zu.

Der Anstieg ist vor allem auf höhere Preise für Mineralölprodukte, Erdöl und Erdgas zurückzuführen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat (Oktober 2017) stieg das Preisniveau um 2,3 Prozent.

Fleisch und Fleischprodukte


Der Produzentenpreis (als Teilindex des PPI) blieb zum Vormonat unverändert (zum VJ +1,4%). Steigende Preise registrierte man dabei für Mineralölprodukte, Gas, Fleisch und Fleischprodukte sowie sonstige nicht wirtschaftszweigspezifische Maschinen. Preisrückgänge gab es laut BFS dagegen für Schrott, Uhren, Bestrahlungs-, Elektrotherapie- und elektromedizinische Geräte, Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige, elektronische Bauelemente und Leiterplatten sowie Frischgemüse.

Beim Importpreisindex (ebenfalls Teilindex des PPI) lag der Anstieg bei 0,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Dafür verantwortlich waren insbesondere Mineralölprodukte, Erdöl und Erdgas. Steigende Preise zeigten auch Kupfer und daraus hergestellte Produkte. Billiger wurden dagegen Maschinen, Geräte und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik sowie elektrische Ausrüstungen. Auf Jahresbasis resultiert bei den Importpreisen ein relativ hohes Plus von 4,2 Prozent.

Indikator für Entwicklung der Konsumentenpreise

Die PPI-Jahresrate ist mit dem aktuellen Wert weiter rückläufig. Zuletzt lagen die Raten bei 2,6 Prozent (September), 3,4 Prozent (August) bzw. 3,6 Prozent (Juli). Auf dem Höhepunkt der Frankenstärke bzw. ein paar Monate nach Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) Anfang 2015 war der Wert stark ins Minus gefallen und erreichte im Tiefpunkt einen Wert von -6,8 Prozent. Die Importpreise waren damals gar klar über 10 Prozent gefallen.

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