28.01.2020 09:33
Quelle: schweizerbauer.ch - sda/blu
Wetter
Sturmböen waren erst Vorhut
Sturmböen dürften am Dienstagmorgen den einen oder anderen Regenschirm zerzaust haben. Auf dem Lauberhorn im Berner Oberland wurden Böen von bis zu 146 Kilometer pro Stunde (km/h) gemessen. In tieferen Lagen waren es bis zu 90 km/h. Vorbei ist der Sturm noch nicht.

In der Region Grindelwald und Mürren im Berner Oberland standen aufgrund der starken Winde am Dienstagmorgen vorübergehend mehrere Bahnen still. Etwa wurde der Verkehr zum Jungfraujoch unterbrochen, wie die Bahnverkehrsinformation mitteilte. Auch die Firstbahn in Grindelwald und die Luftseilbahn von Mürren auf das Schilthorn fuhren nicht.

In tieferen Lagen waren die Windstösse weniger stark. In Plaffeien FR wurden noch Böenspitzen von 118 km/h gemessen, und in Delsberg JU waren es 92 km/h, wie Alexander Giordano, Meteorologe bei Meteoschweiz, auf Anfrage von Keystone-SDA sagte. In Bern wurden Spitzenwerte von 80 km/h registriert.

Die Böen waren die Vorhut des für Dienstag erwarteten Sturms. «Am Mittag werden deutlich höhere Spitzen erwartet», sagte Giordano. Er warnte vor Spaziergängen im Wald und herabstürzenden Ästen. Für Dienstag galt in vielen Gebieten eine Warnung vor erheblicher Gefahr durch Wind. Das entspricht der mittleren von fünf Gefahrenstufen.

Am Mittwoch wird es deutlich kühler. Schnee ist gebietsweise bis in die Niederungen zu erwarten. Der Südwestwind weht vor allem am Vormittag noch zügig, lässt am Nachmittag langsam nach. Am Donnerstag lockern die Wolken auf. -> Mehr Wetter gibt es hier

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