9.07.2020 20:00
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/sda
Wetter
Zuerst Hitze, dann Gewitter
Auf der Alpennordseite haben die Temperaturen am Donnerstag an mehreren Orten die 30-Grad-Marke geknackt. Es gab den ersten verbreiteten Hitzetag im Sommer 2020. Am Freitag ziehen Gewitter auf. Anschliessend wird es kühler. Aber ab Mitte nächster Woche wird es sehr sonnig und heiss.

Auch wenn gelegentlich Wolkenfelder vorüberzogen, schien meist die Sonne. Und es wurde sehr warm mit 28 bis lokal 32 Grad, wie SRF Meteo meldete. Die 30-Grad-Marke wurde erstmals in diesem Jahr gleich an mehreren Stationen auf der Alpennordseite geknackt.

Der Tageshöchstwert wurde in Visp mit 32,5 Grad gemessen. Die bisher höchste Temperatur des Jahres wurde aber knapp verfehlt. In Sitten wurden schon am 24. Juni 32,9 Grad erreicht. Auch im Süden wurde der Höchstwert von 32,2 Grad verfehlt, dort lag die Maximumtemperatur bei 31,2 Grad in Biasca.

Am Donnerstag kamen aber noch mehrere Messstationen mit mehr als 30 Grad dazu, etwa in Basel, Bern, Genf und Winterthur.

Vor einer Kaltfront dürfte es auch am Freitag noch stellenweise 30 Grad geben. Am Vormittag dürfte es noch vielerorts sonnig bleiben. Doch es entstehen bereits erste Quellwolken. Am Mittag können sich in den Bergen erste Gewitter entladen. In der zweiten Tageshälfte nimmt von Westen her die Bewölkung allgemein zu und es folgen einige Schauer, teils auch heftige Gewitter, vor allem gegen Abend entlang der Voralpen. Die Gewitter sind möglicherweise auch von Hagel begleitet. Der Regen zieht sich mit Unterbrechungen in die Nacht zum Samstag und in den Samstagvormittag hin.

Dann ist die Sommerhitze im Norden wieder für mehrere Tage vorbei. Am Samstag lockert es allmählich auf. Die Temperaturen gehen aber mit 18 bis 23 Grad deutlich zurück. Allerdings steht die wärmste Zeit des Jahres noch bevor. Diese wird in der Regel vom 23. Juli bis 23. August erreicht. Und gemäss ersten Prognosen wird es ab Mitte kommender Woche sonnig und sehr warm.

Ausführliche Ortsprognosen gibt es hier

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