11.10.2019 09:13
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Eine Veganerin im Schweinestall
Am Donnerstagabend heisst es wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Landwirtin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentiert auch in Staffel 15 die Sendung jeweils nach der Ausstrahlung in ihrem Blog.

Heniz hat die ganze Nacht für seine Inge Umbauarbeiten erledigt. Auf den letzten Drücker sind die zwei Räume doch noch fertig geworden. Leider riecht der Verputz so stark, dass es den Raum verstinkt. Trotzdem begutachtet er die Räume mit Inge. Zuerst merkt sie es gar nicht und fragt, ob er aufgeräumt habe. Doch dann sieht sie den schönen Boden und ist begeistert. Später geht es ins Säntishotel. Mit süssen Früchten, Sekt und einem Whirlpool verbringen sie dort die erste gemeinsame Nacht. 

Mit nacktem Oberkörper 

Steff weckt seine Hofdame Katja, die im Wohnwagen geschlafen hat. Nach dem Frühstück gehen sie in den Stall. Katja mit den grünen Fingernägeln zieht sich auf einmal pinke Handschuhe und einen Mundschutz an. Das findet Steff blöd und übertrieben. Als Kaja sieht, wie ihr Bauer reagiert, lacht sie. Sie wollte ihn veräppeln und das ist ihr offensichtlich gelungen.

Steffs Chef erteilt ihm einen Auftrag. Mit der Hofdame zusammen baut er an der Schaukel. Ohne zu zögern, schraubt Katja die Holzplatten zusammen. Ihr handwerkliches Talent beeindruckt den Bauern. Als Steff mit nackten Oberkörper herumläuft, wird es bei Katja auf einmal auch ganz warm. Sie gibt zu, dass man einen solchen Mann nicht von der Bettkante stossen würde.

Zu grosse Differenzen 

Beim Backen reden Reto und Stella über das Reisen. Sie reist gerne und ist mit ihren Hunden regelmässig unterwegs. Reto war in seinen jungen Jahren viel unterwegs. Darum möchte er jetzt die Zeit zu Hause verbringen. Dies gefällt Stella weniger, denn sie braucht keinen Stubenhocker. Zudem gibt es Differenzen wegen den Wohnsituationen. Sie will und kann nicht zu ihn ziehen. Reto will, dass seine Liebste in seinem Haus lebt und mit ihm durchs Leben geht. Die Differenzen werden immer grösser, auch beim Spiel, das Reto vorbereit hat. Sie wünscht sich Freiheit und Freizeit, er dagegen Liebe und Glück. In grundsätzlichen Fragen sind sie sich also nicht einig. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie die die Heimreise antritt. 

Weihrauch und Mastschweine 

Hofdame Nancy zündet eine Weihrauchstange an, damit sie anschliessend besser meditieren kann. Das jedoch weniger lang als ihr lieb ist, denn Martin stört sie dabei. Martin will ihr die Schweine zeigen. Mit schicken Kleidern und schönen Gummistiefeln gehts los. Liebevoll kühlt Martin im Sommer seine Schweine mit dem Gartenschlauch. Auch Nancy darf Hand anlegen. Einige Schweine sind markiert für den Schlachthof. Dieses Bild und der Gedanke daran machen Nancy sehr traurig. Martin hat Mühe mit ihrer Einstellung.

Zusammen gehen sie in den Wald. Angeblich liebt sie den Wald und ist regelmässig dort. Ich bezweifle das, denn sie hat extrem mühe beim Laufen. Auch beim Herunterlaufen in die Schlucht stellt sie sich sehr dusselig an. Unten angekommen erzählt Martin von seiner schrecklichen Vergangenheit, dies beschäftigt ihn so, dass er anfängt zu weinen. Nancy tröstet ihn und findet es sehr sexy, wenn ein Mann seine Gefühle zeigen kann. 

Kurze Hofwoche 

Mit einer Tasse Kaffee macht sich Steffi auf den Weg zu ihrem Bauern Hämpu. Jedoch nicht, um mit ihm in den Tag zu starten, sondern um ihm zu erklären, dass es für sie nicht geht. Sie fühlt sich nicht wohl bei ihm und merkt, dass diese Situation nie zu einer wahren Liebe führen wird. Hämpu ist zwar nicht erfreut, doch lieber so als etwas zu erzwingen. Daraufhin verlässt Steffi wider den Hof, und der Bauer ist demensprechend immer noch auf der Suche. 

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